Am Mittwoch, den 13.05., fand die BVJ-Inklusionsfortbildung für alle eingesetzten Lehrkräfte im Bereich Hauswirtschaft und Gewerbetechnik statt. Veranstaltungsort war die Küche von Martina Sehy, die einen passenden Rahmen für den gemeinsamen Austausch bot.
Die Referenten Frau Katharina Kuntz und Herr Thorsten Sadler vom Pädagogisches Landesinstitut Speyer führten durch die Veranstaltung und vermittelten sowohl theoretische als auch praktische Inhalte aus ihrem Schulalltag.
Bereits ab 09:00 Uhr trafen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein, bevor die Veranstaltung um 09:30 Uhr offiziell begann. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde startete Frau Kuntz mit dem ersten theoretischen Teil der Fortbildung. Thematisiert wurden unter anderem die Klärung verschiedener Gutachten, beispielsweise G-Gutachten zur ganzheitlichen Entwicklung, sowie bestehende Maßnahmen nach einem Abgangszeugnis, wie etwa die Unterstützte Beschäftigung (UB).
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Vorstellung einer Lernbox für unterschiedliche heterogene Lerngruppen. Diese enthielt Aufgaben in verschiedenen Schwierigkeitsstufen – von einfachen bis hin zu anspruchsvolleren Aufgabenstellungen – und zeigte anschaulich Möglichkeiten der individuellen Förderung im Unterricht auf. Außerdem wurde ausführlich über Förderpläne sowie den Nachteilsausgleich für Schülerinnen und Schüler informiert. Besonders erfreulich war das Angebot der Referenten, interessierten Lehrkräften Hospitationsstunden an ihren Schulen zu ermöglichen.
Um 12:00 Uhr fand eine 45-minütige Mittagspause statt, in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch nutzen konnten.
Im anschließenden praktischen Teil verdeutlichte Herr Sadler mit verschiedenen Übungen eindrucksvoll, wie sich Inklusionsschülerinnen und -schüler bei alltäglichen Aufgaben fühlen können. Dabei wurden Situationen simuliert, die beispielsweise das Lesen langer Texte oder einfache praktische Tätigkeiten erschwerten. Besonders eindrucksvoll war die Übung, eine Küchenschürze mit dicken Ofenhandschuhen anzubinden. Durch diese Selbsterfahrung konnten die Lehrkräfte nachvollziehen, welchen Herausforderungen manche Schülerinnen und Schüler täglich begegnen.
Nach einer abschließenden Feedbackrunde endete die Veranstaltung um 14:30 Uhr.
Ein herzlicher Dank gilt Herrn Riedemann für die Organisation der gelungenen Fortbildung sowie für den leckeren Zitronenkuchen. Ebenso bedanken wir uns bei Martina, Irina und Anja für die köstlichen Speisen und die liebevolle Bewirtung aus der Küche. Ein besonderer Dank geht außerdem an die beiden Referenten Frau Kuntz und Herrn Sadler für die informative, praxisnahe und abwechslungsreiche Gestaltung der Fortbildung.
Sema Yildirim









